Deutscher Katholikentag Saarbrücken 24.Mai bis 28.Mai 2006

100 Worte Gerechtigkeit

 

Die Frage nach der Gerechtigkeit in 100 Worten zu beantworten, dazu haben wir jeden und jede eingeladen. Gut zwei Monate nach dem Katholikentag wird dieses Forum geschlossen. Aber natürlich haben Sie auch weiterhin die Gelegenheit, die vielen Beiträge einzusehen.
Was ist Gerechtigkeit? Das ist nicht nur eine Frage, die seit Jahrtausenden die Menschen umtreibt. Schon immer wurde sie insbesondere an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gerichtet. In der heutigen Zeit beschäftigt sie die Menschen wieder besonders, die verunsichert sind durch die aktuellen Umbrüche in Politik und Gesellschaft und durch die Auswirkungen der Globalisierung in allen Teilen der Welt. Wir wollten von Personen des öffentlichen Lebens und von Ihnen wissen, was Sie ganz persönlich, angesichts der Komplexität unseres heutigen Lebens, unter Gerechtigkeit verstehen. Damit wollten wir eine Diskussion über diesen zentralen Begriff des menschlichen Miteinanders anstoßen.

Die Antworten sind nach einer redaktionellen Durchsicht zusammen mit anderen Antworten auf dieser Internetseite veröffentlicht worden. Dabei unterlagen die Veröffentlichung bestimmten Regeln (z. B. wurden Beiträge, die gegen das deutsche Presserecht verstoßen, indem sie etwa Beleidigungen zum Ausdruck bringen, nicht veröffentlicht).

Grafik: Hundert Worte

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Die hier veröffentlichten Beiträge sind persönliche Meinungsäußerungen des jeweiligen Autors bzw. der jeweiligen Autorin und stimmen nicht in jedem Fall mit der Position der Veranstalter des Katholikentags überein.

> [ Die geltenden Regeln finden Sie hier. ]

100 Worte Gerechtigkeit

Montag, 29.5.2006


Moderner Feudalismus

Die Vermögensanhäufungen bei Wenigen führen immer schneller zu einer Verdrängung der anderen in die Besitzlosigkeit oder Armut. Starke Vermögenskumulationen bei den einen bedeutet immer Verdrängung (wenn nicht sogar Versklavung) bei den anderen.

Besitzlosigkeit und Armut (ver)hindern die Gründung von eigenen Unternehmen; sie zwingen den Einzelnen in abhängige Arbeit oder in die Arbeitslosigkeit. Dies fördert wiederum die Kapitalanhäufung der Besitzenden.

Besitzlosigkeit und Armut bremsen die Konjunktur (Der "Blutkreislauf" des Organismus Deutschland ist in weiten Bereichen versiegt.). Sie mindern das Steueraufkommen des Staats einerseits und belasten die Sozialkassen andererseits.
 

Sonntag, 28.5.2006


gerecht wäre es, wenn kinderschänder und kindermörder für den rest ihres lebens eingeperrt wären. sie sind eine gefahr für alle unsere kinder, denn sie sind nicht therapierbar. sie kommen eines tages frei, leben ihr leben, aber die seele der missbrauchten kinder sind für immer zerstört. ich gebe den gesetzgebern eine mitschuld an allen wiederholungstaten, die durch kinderschänder geschehen. ändert die gesetze zu gunsten unserer kinder, beschützt sie, nicht die schänder. DAS wäre gerecht!
 

Sonntag, 28.5.2006


Wahre Gerechtigkeit ist selten, obwohl jeder sich Gerechtigkeit wünscht.
Seit der Kindheit wünscht jeder sich Gerechtigkeit, jeder ist mit dem Wunsch danach groß geworden.
Bei der Frage nach Gerechtigkeit geht es in den meisten Fällen um Materielles, in anderen Situationen allerdings auch um Sachen wie Gesundheit oder Schicksal.
Aber solche Dinge kann man nicht beeinflussen, so viel Macht man sich auch geben mag, alle Entscheidungen trifft der gerechte Gott.
Je älter und vernünftiger wir werden, desto mehr steigt unser Verlangen nach Gerechtigkeit, da wir viele ungerechte Situationen erleben.

Gerechtigkeit bestimmt unser Leben.
Was ist Gerechtigkeit?
 

Sonntag, 28.5.2006


Gerechtigkeit bedeutet für mich:
Arbeit und eine gerechte Entlohnung.
 

Sonntag, 28.5.2006


Gerechtigkeit ist, an das Sehr-gut-sein Gottes und Seiner Schöpfung zu glauben. Alles von Seiner Warte aus - als ein/e kindlich Liebende/r (!) - zu sehen trachten und dementsprechend zu handeln versuchen.

Gerechtigkeit im umfassenden Sinne ist von uns Menschen also letztlich nie machbar, sondern kann (ähnlich wie ein umfassender -›Friede) nur sehnsüchtig gewünscht, erwartet und herbeigesehnt - von Gott erbeten - werden.

Friede ist der allgemein und umfassend zur Ruhe gekommene destruktive Streit der Menschen (untereinander und Gott gegenüber). Vollkommener Friede kann niemals ohne -›Gerechtigkeit sein. (vgl.: »Wo viel Gerechtigkeit ist, da ist viel Frieden.« (Talmud))
 

Samstag, 27.5.2006


Gerechtigkeit ist die Einhaltung der Gebote und Gesetze Gottes und Hinwendung zu Gott, dem Vater des Lebens und Jesus Christus dem Erlöser, denn wir sind Kinder Gottes und auf Erden, um das Böse (auch in uns) zu bekämpfen.
Gerechtigkeit ist die Abwendung von Unglaube und Gleichgültigkeit, Selbstsucht und Gewalt, ungeordneter Sinnlichkeit und maßlosem Konsum, Geringschätzung der Schwachen, der Ungeborenen, der Kranken und Alten, "Vergessen" der Armen, Rassenhass und Ausländerfeindlichkeit, Geldgier und Verschwendung, rücksichtsloser Jagd nach Erfolg, Herrschsucht, Ausbeutung, Zerstörung der Umwelt. Und du - wie abgestumpft bist du?
 


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