Deutscher Katholikentag Saarbrücken 24.Mai bis 28.Mai 2006

100 Worte Gerechtigkeit

 

Die Frage nach der Gerechtigkeit in 100 Worten zu beantworten, dazu haben wir jeden und jede eingeladen. Gut zwei Monate nach dem Katholikentag wird dieses Forum geschlossen. Aber natürlich haben Sie auch weiterhin die Gelegenheit, die vielen Beiträge einzusehen.
Was ist Gerechtigkeit? Das ist nicht nur eine Frage, die seit Jahrtausenden die Menschen umtreibt. Schon immer wurde sie insbesondere an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gerichtet. In der heutigen Zeit beschäftigt sie die Menschen wieder besonders, die verunsichert sind durch die aktuellen Umbrüche in Politik und Gesellschaft und durch die Auswirkungen der Globalisierung in allen Teilen der Welt. Wir wollten von Personen des öffentlichen Lebens und von Ihnen wissen, was Sie ganz persönlich, angesichts der Komplexität unseres heutigen Lebens, unter Gerechtigkeit verstehen. Damit wollten wir eine Diskussion über diesen zentralen Begriff des menschlichen Miteinanders anstoßen.

Die Antworten sind nach einer redaktionellen Durchsicht zusammen mit anderen Antworten auf dieser Internetseite veröffentlicht worden. Dabei unterlagen die Veröffentlichung bestimmten Regeln (z. B. wurden Beiträge, die gegen das deutsche Presserecht verstoßen, indem sie etwa Beleidigungen zum Ausdruck bringen, nicht veröffentlicht).

Grafik: Hundert Worte

Grafik:

Die hier veröffentlichten Beiträge sind persönliche Meinungsäußerungen des jeweiligen Autors bzw. der jeweiligen Autorin und stimmen nicht in jedem Fall mit der Position der Veranstalter des Katholikentags überein.

> [ Die geltenden Regeln finden Sie hier. ]

100 Worte Gerechtigkeit

Freitag, 26.5.2006


gerechtigkeit ist...

...wenn man überall skaten darf wo man will...

...ist, wenn man lachen darf wo man will...

... wenn man eine meinungsfreiheit hat...

...wenn alle leute gleich behandelt werden....

... wenn alle kinder ein recht auf schulbildung haben...

... wenn endlich der kommunismus herrschen würde...

...wenn niemand nach dem aussehen verurteilt wird...

... wenn jeder gleich den richtigen lebenspartner bekommen würde...
 

Freitag, 26.5.2006


Gott scheint Ungerechtigkeit nicht direkt zu verhindern. Alles geschieht in der Freiheit, die er den Menschen verliehen hat. Somit haben wir Menschen die Verantwortung, in Christi Nachfolge für Gerechtigkeit und gegen Ungerechtigkeit einzutreten. Diesen Auftrag sollen wir auch dann weiter verfolgen, wenn wir selbst Opfer von Ungerechtigkeit werden. Auch dann dürfen wir den Idealismus im Glauben an Gerechtigkeit nicht aufgeben, um den Kreislauf zu unterbrechen, in dem Ungerechtigkeit zu weiterer Ungerechtigkeit führt.
 

Freitag, 26.5.2006


Gerechtigkeit ist etwas Diesseitiges, es bezieht sich auf das Recht,
das die menschlichen Verhältnisse regelt. Ein göttlicher Geist mag uns
helfen, wie wir mehr Gerechtigkeit unter den Menschen herstellen. Im wesentlichen muß aber unsere Vernunft, unser Herz den Acker der Gerechtigkeit bestellen.

Die größte Schwierigkeit bei dieser Arbeit ist, dass die vorhandenen Institutionen und Strukturen als von der Natur oder von Gott vorgegeben betrachtet werden. Die zweitgrößte Schwierigkeit besteht darin, dass wir uns nicht auf unsere Einsicht verlassen, sondern auf unsere Stellvertreter aller Art.

Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit sind als erlebbare
Gerechtigkeit möglich.
 

Donnerstag, 25.5.2006


Immer Mensch bleiben !!
 

Donnerstag, 25.5.2006


Gerechtigkeit? Was ist Gerechtigkeit.
Auch wenn ich nach bestem Willen und Gewissen handle gegenüber den Menschen, müsste ich überirdiscn sein. Doch selbst dann würden die Menschen mit denen ich zutun habe denken oder sagen, das ist doch nicht gerecht, wie es Jesus geschah, im Weinberg, als er dem letzten Arbeiter den gleichen Lohn gab wie dem ersten. Doch ich muß auch sagen es gibt sehr große Ungerechtigkeiten. Ich sage auch zu diesem Thema Gerechtigkeit sollte mit der Liebe Gottes getragen werden. Die Liebe kann nicht mal zu Feinden ungerecht werden. Ich hoffe,daß in diesem Sinne
Die Gerechtigkeit getragen und vollbracht wird.
 

Donnerstag, 25.5.2006


Vertreibung ist Menschrechtsverletzung!
Wer kümmert sich um uns Vertriebene aus
der Tschechoslowakei? Wir haben durch die Beneschdekrete und die vorangegangene Volksverhetzung wie andere unser gesamtes Eigentum verloren, wie Immobilien, Hausstand, beweglichen Besitz, Sparguthaben,Versicherungsansprüche, Renten- und Pensionsansprüche unserer Eltern und Großeltern, alles zusammen unsere Heimat! Die Beneschdekrete werden noch heute angewandt! Wir wollen niemanden vertreiben, aber wir erwarten entsprechende Entschädigung. Die EU dürfte so einen Staat mit einer so großen Schuld nicht in ihr Staatenbündnis aufnehmen. Hier erwarten wir Gerechtigkeit!
 


Navigation

Seite:  > [ vorherige Seite ] [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] > [ nächste Seite ] 

 

 

Jugend Portal

 

Suche

Schriftgröße

[ A ] [ A ] [ A ]