Deutscher Katholikentag Saarbrücken 24.Mai bis 28.Mai 2006

100 Worte Gerechtigkeit

 

Die Frage nach der Gerechtigkeit in 100 Worten zu beantworten, dazu haben wir jeden und jede eingeladen. Gut zwei Monate nach dem Katholikentag wird dieses Forum geschlossen. Aber natürlich haben Sie auch weiterhin die Gelegenheit, die vielen Beiträge einzusehen.
Was ist Gerechtigkeit? Das ist nicht nur eine Frage, die seit Jahrtausenden die Menschen umtreibt. Schon immer wurde sie insbesondere an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gerichtet. In der heutigen Zeit beschäftigt sie die Menschen wieder besonders, die verunsichert sind durch die aktuellen Umbrüche in Politik und Gesellschaft und durch die Auswirkungen der Globalisierung in allen Teilen der Welt. Wir wollten von Personen des öffentlichen Lebens und von Ihnen wissen, was Sie ganz persönlich, angesichts der Komplexität unseres heutigen Lebens, unter Gerechtigkeit verstehen. Damit wollten wir eine Diskussion über diesen zentralen Begriff des menschlichen Miteinanders anstoßen.

Die Antworten sind nach einer redaktionellen Durchsicht zusammen mit anderen Antworten auf dieser Internetseite veröffentlicht worden. Dabei unterlagen die Veröffentlichung bestimmten Regeln (z. B. wurden Beiträge, die gegen das deutsche Presserecht verstoßen, indem sie etwa Beleidigungen zum Ausdruck bringen, nicht veröffentlicht).

Grafik: Hundert Worte

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Die hier veröffentlichten Beiträge sind persönliche Meinungsäußerungen des jeweiligen Autors bzw. der jeweiligen Autorin und stimmen nicht in jedem Fall mit der Position der Veranstalter des Katholikentags überein.

> [ Die geltenden Regeln finden Sie hier. ]

100 Worte Gerechtigkeit

Montag, 22.5.2006


Meine Orientierung bleiben das Gebot derr Nächstenliebe und die Lehre Jesu. Sie sind für mich Lebensphilosophie in Familie, Beruf und Feizeit.
 

Sonntag, 21.5.2006


Wo finde ich in dieser Gesellschaft voller Konkurrenzdruck mit täglichem aufgezwungenen Intensivtraining der „Ich-Bezogenheit“ den wahren, keine Nebenziele verfolgenden Einsatz für Gerechtigkeit im Bemühen, die Gerechtigkeit Gottes im menschlichen Maßstab nachzuahmen?
Wo ist dieser Gottes-Dienst im Alltag im solidarischen Handeln füreinander in einer vertrauensvollen, Nähe zulassenden, sich füreinander interessierenden Gemeinschaft erkennbar?
Hat diese Gesellschaft noch genügend Potenzial, Menschen davon zu überzeugen, sich aus innerem Antrieb für Gerechtigkeit einzusetzen nicht nur, um gegen Knappheit und den Mangel zu kämpfen, sondern um die Fülle in Gottes Reich zu erahnen?

 

Freitag, 19.5.2006


Gerechtigkeit hat viele Namen. Eine Welt ohne Hass, ohne Neid, ohne Hunger, ohne Rassismus, ohne Frauenfeindlichkeit, ohne Unterdrückung, ohne Krieg, ohne Krankheiten, ohne Ausbeutug der Natur wäre gerecht. Doch ist unsere Welt weit ab von diesem Paradies. Dennoch fühle ich mich als Christin dazu aufgerufen, nicht zu resignieren. Ich will jeden Tag mit meinen Möglichkeiten die Welt gerechter machen.
 

Donnerstag, 18.5.2006


gerechtigkeit kann es nur in gott geben. es wäre daher gerecht, wenn gott endlich einmal käme um für gerechtigkeit zu sorgen, sich endlich einmal der heutigen zeit entsprechend eindeutig offenbarte, jedem menschen zumindest einmal im traume erschiene, am besten zeitgleich. oder besser noch: einfach das reich gottes auf erden errichtete, so daß es keinen hunger, kein leid, keinen falschen mut zur ungerechtigkeit und keinen satan mehr gäbe. wenn er uns nicht mehr leiden ließe wie tiere in einem grossen freiluftexperiment. glauben zu finden und seine herrlichkeit zu erkennen - das wünsche ich mir als gerechtigkeit..
 

Donnerstag, 18.5.2006


Gerechtigkeit ist ein verlorenes Paradies. Justitia wurde aus ihr vertrieben, als sie sich zur Göttin erklärt hat.
 

Donnerstag, 18.5.2006


Gerechtigkeit muss vorgelebt werden. Von denen, die in der Öffentlichkeit stehen, ganz besonders. Politiker, denen es materiell gut geht. Von Eltern, die Vorbild sein müssen. Von einflussreichen Menschen, die durch Geld und Aktionen Frieden stiften können. Mitgefühl. Jeder kann das Leid des anderen durch Hilfe, Zuhören, Motivation verringern. Das steht für mich in Bezug auf Mensch und Tier!
Leider ist Gerechtigkeit durch den großen Konkurrenzdruck vor allem in unserem Land oft sehr schwer vollziehbar. Wir brauchen mehr Pausen, um mal in Ruhe darüber nachzudenken.
 


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