Deutscher Katholikentag Saarbrücken 24.Mai bis 28.Mai 2006

100 Worte Gerechtigkeit

 

Die Frage nach der Gerechtigkeit in 100 Worten zu beantworten, dazu haben wir jeden und jede eingeladen. Gut zwei Monate nach dem Katholikentag wird dieses Forum geschlossen. Aber natürlich haben Sie auch weiterhin die Gelegenheit, die vielen Beiträge einzusehen.
Was ist Gerechtigkeit? Das ist nicht nur eine Frage, die seit Jahrtausenden die Menschen umtreibt. Schon immer wurde sie insbesondere an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gerichtet. In der heutigen Zeit beschäftigt sie die Menschen wieder besonders, die verunsichert sind durch die aktuellen Umbrüche in Politik und Gesellschaft und durch die Auswirkungen der Globalisierung in allen Teilen der Welt. Wir wollten von Personen des öffentlichen Lebens und von Ihnen wissen, was Sie ganz persönlich, angesichts der Komplexität unseres heutigen Lebens, unter Gerechtigkeit verstehen. Damit wollten wir eine Diskussion über diesen zentralen Begriff des menschlichen Miteinanders anstoßen.

Die Antworten sind nach einer redaktionellen Durchsicht zusammen mit anderen Antworten auf dieser Internetseite veröffentlicht worden. Dabei unterlagen die Veröffentlichung bestimmten Regeln (z. B. wurden Beiträge, die gegen das deutsche Presserecht verstoßen, indem sie etwa Beleidigungen zum Ausdruck bringen, nicht veröffentlicht).

Grafik: Hundert Worte

Grafik:

Die hier veröffentlichten Beiträge sind persönliche Meinungsäußerungen des jeweiligen Autors bzw. der jeweiligen Autorin und stimmen nicht in jedem Fall mit der Position der Veranstalter des Katholikentags überein.

> [ Die geltenden Regeln finden Sie hier. ]

100 Worte Gerechtigkeit

Montag, 15.5.2006


Muttertag.

Muttertag heute 78,36€ für Arbeit bei drei Kindern.

Frau heiratet nach Pfarrerzureden Witwer mit sieben kleinen Kindern, bringt diese zu erfolgreicher akademischer Ausbildung, erhält keine Rente.

Mutter von neun Kindern bekam 300,-- DM Rente (kaum 2% der Rentenbeitragszahlungen der Kinder) Bundesverfassungsgericht verurteilte dies vergeblich als "Benachteiligung der Erziehungsarbeit (bestandserhaltend für staatliches Altersversorgungssystem)".

Vater der drei minderjährigen Kindern muss für Existenzminimum 2000,-- € aufkommen (das können die meisten Männer nicht), jeder Partner einer kinderlosen Ehe für 500,-- €. Trotzdem schädigt Ungerechtigkeit auch Kinderlose - Deutschland sackt ab!

 
Ludwig Bergmann

Sonntag, 14.5.2006


Ex 22, 20-28

Ex 23, 4 - 9

Lev 19, 9 - 18 und 32 - 37

Zur Warnung: Jes. 5,18;10,1; 47, 11
Lest selber nach.

 

Donnerstag, 11.5.2006


Gerechtigkeit? Ist in dieser Welt Gerechtigkeit? Was ist Gerechtigkeit?

Meine Definition lautet wie folgt:

Gerechtigkeit ist eine Frage der Menschenrechte. Gerecht kann das Leben nur sein, wenn jeder akzeptiert und respektiert wird, doch dies ist in der heutigen Gesellschaft nicht immer der Fall. Gott ist immer gerecht zu uns allen, obwohl wir SEIN Wort nicht immer hören und nicht an IHN glauben. ER liebt alle Menschen.

Wenn wir SEINE Liebe, die ER uns durch SEINEN Tod am Kreuz geoffenbart hat, annehmen und diese unfassbare Güte erleben, werden auch wir in Gerechtigkeit bei IHM leben dürfen, in Ewigkeit...
 

Donnerstag, 11.5.2006


Gerechtigkeit ist für uns...

... dass alle Menschen gleichgestellt sind und gleiche Chancen für das Leben haben:
... dass alle Menschen gleich behandelt werden, egal wie sie aussehen.
... dass niemand auf der Welt Hunger leiden muss
... dass man jeden Menschen mit Respekt behandelt.
... dass man einem treu ist und einen lieben kann.
... dass man in jeder Situation zusammenhält.
... dass jeder Mensch seine Freiheit hat und er selbst über sich bestimmen kann.
... dass es eigentlich keine Gerechtigkeit gibt z.b durch Kriege durch Gleichberechtigung, Rassismus und andere Dinge.

Darum ist Gerechtigkeit für Menschen sehr, sehr schwer zu definieren.

 

Donnerstag, 11.5.2006


Gerechtigkeit heißt für uns, dass ...
-jeder Mensch das bekommt, was er zum Leben braucht.
-er im Leben auch schöne Erlebnisse hat, vielleicht auch wenn man weiß, dass sich der morgige Tag schlecht verkaufen wird.
-jeder Mensch sein Leben leben kann wie er will.
-jeder Mensch, egal welche Hautfarbe er hat, egal welcher Religion er angehört, und egal aus welchem Land er kommt gleich gestellt wird.
-jeder ein Recht hat zu leben.
-jeder die Chance auf eine aussichtsreiche Zukunft durch Schulbildung etc. hat.
-jeder das bekommt was er verdient.
 

Donnerstag, 11.5.2006


Gerecht ist, was für alle gut ist.
 


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