Deutscher Katholikentag Saarbrücken 24.Mai bis 28.Mai 2006

Über den Katholikentag

Über 155 Jahre ist es her, als im kurfürstlichen Schloss zu Mainz der erste Katholikentag eröffnet wurde. Als Reaktion auf die übermäßige staatliche Bevormundung hatten Laien und Geistliche katholische Vereine gegründet und gleichzeitig den Katholikentag als Ort der Begegnung ins Leben gerufen. In der Folgezeit haben sich die Katholikentage sehr schnell als Ausdruck christlichen Engagements in Kirche und Welt etabliert.

Die Zeiten haben sich geändert: Das Verhältnis von Kirche und Staat steht in Deutschland auf soliden Grundlagen und ist unverkrampfter geworden. Dennoch bedarf es nach wie vor der kritischen Stimme katholischer Laien in Kirche, Gesellschaft und Politik. Zwar ist das prinzipielle Recht der Kirche auf aktive Mitgestaltung des Gemeinwohls längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Aber aus Sicht gläubiger Katholiken gibt es nach wie vor große Existenzbedrohungen der Menschen, die eine engagierte Mitgestaltung unserer Gesellschaft erforderlich machen.

Darum haben katholische Laien auch heute den dringenden Wunsch, ihren Glauben und ihre tiefe Überzeugung ins Spiel zu bringen: bei der Frage nach Krieg oder Frieden, bei der Gestaltung der europäischen Zukunft, bei Reformen des Sozialstaates oder bei Fragen der Gentechnik. Katholikentage sind ein Ort, an dem dieser Wunsch nach Mitgestaltung unserer Welt in Wort und Tat umgesetzt wird.

Hintergrund

Möchten Sie mehr über die traditionsreiche Geschichte des Katholikentags wissen?
Bitteschön:

> [ Kleine Katholikentagsgeschichte ]
> [ Eckdaten der Katholikentagsgeschichte ]
> [ Liste aller Katholikentage seit 1848 ] (pdf-Datei)
> [ Note d'information sur le Katholikentag de Saarebruck ] (pdf-Datei)

 

 

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